Tragehilfe für Rettungsdienst

Tragehilfe für Rettungsdienst

23. Okt. 2021 | Alle Beiträge, Ausbildung
Datum:23.10.2021, 18.18 Uhr
Einsatzart:H1 THL klein
Einsatzort:Keulenberg
Erläuterung:Tragehilfe für Rettungsdienst

Gestern um 18.18 Uhr erfolgte bereits der nächste Alarm für unsere Wehr. Das anfangs eher „harmlos“ klingende Einsatzstichwort „Tragehilfe für Rettungsdienst“ entpuppte sich vor Ort dann doch als anspruchsvoller Einsatz. Was genau passiert war und wie die Aufgabe zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden des DRK-OV Oberlichtenau gemeistert wurde, erfahrt ihr im geteilten Bericht. Diese Jahresabschlussübung zusammen mit dem DRK-OV war nicht die erste gemeinsame Übung und wird auch sicher nicht die Letzte gewesen sein. Wir bedanken uns für die Bereitschaft und die sehr gute Zusammenarbeit!

DRK Ortsverein Oberlichtenau

Gestern gegen 18:10 Uhr wurden wir als OV mit unserem Notfall-KTW zu einer gestürzten, hilflosen Person auf den Keulenberg gerufen.Die Anfahrt zur Unfallstelle gestaltete sich schwierig, da durch Sturm Ignatz einige Bäume gefährlich in Schieflage geraten waren und uns zum Halten zwangen. Die restlichen rund 250m mussten wir zu Fuß bewältigen. Vor Ort fanden wir eine Person, die ca 10m einen Hang heruntergestürzt war. Die Person klagte über Schmerzen im rechten Unterschenkel, sowie rechten Unterarm.Nach der Versorgung des Patienten haben wir (es war schon dunkel) die Kameradinnen und Kameraden der FFw Oberlichtenau nachalarmiert, um einen sicheren und beleuchteten Abtransport zum Fahrzeug zu gewährleisten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass noch eine zweite Person beteiligt war, die jetzt aber vermisst wurde. Schnell wurde von den Kameraden der Feuerwehr ein Suchtrupp zusammengestellt und die Person mittels Wärmebildkamera auch schnell gefunden. Person war kaum ansprechbar und schien starke Verletzungen an Becken und Wirbelsäule zu haben.Wir legten ihn erst mal einen sogenannten Stifnek zur Stabilisierung der Halswirbelsäule an und lagerten ihn zusammen mit der Feuerwehr auf ein Spinebord wo er fixiert wurde. In der Zwischenzeit versuchte die Feuerwehr die Einsatzstelle auszuleuchten. Da die Situation des Patienten aber sehr zeitkritisch war, entschieden wir, ihn mit den vorhandenen Leuchtmitteln über unwegsames Gelände zum Fahrzeug zu transportieren.Am Fahrzeug angekommen waren beide Personen wie durch ein Wunder wieder gesund, denn es war eine Übung.Danke an die Kameradinnen und Kameraden der FFw Oberlichtenau, den beiden „Opfern“ die keine Angst im Dunkeln hatten und natürlich an die Kameradinnen und Kameraden des OV Oberlichtenau für die geopferte Freizeit.Es wird mit Sicherheit nicht bei diesen einen Mal bleiben😁😉Wir wünschen allen noch ein Schönes Wochenende

Facebook – DRK-Ortsverein-Oberlichtenau